Chinesische Arzneitherapie

Nicht der Arzt heilt, sondern die Natur: der Arzt kann nur ihr getreuer Diener und Helfer sein, er wird von ihr, niemals aber die Natur von ihm lernen.   Hippokrates von Kos (ca. 460-377 v. Chr.)

Bei der Chinesischen Arzneitherapie werden z. B. Blätter, Rinden, Wurzeln, Zweige, und sehr selten auch tierische Produkte (unter strenger Berücksichtigung des Artenschutzes) zur Therapie des Patienten angewandt. Diese können entweder in Reinform vom Patienten als Dekokt (Tee) gekocht werden, oder es besteht die Möglichkeit, die Zubereitung als fertiges Granulat zu erhalten, welches nur in heißem Wasser gelöst werden muss.

Selbstverständlich beziehe ich die Arzneien nur aus Apotheken, in welchen die importierten Arzneien strengen Kontrollen unterlegen sind, so dass ihre Reinheit gesichert ist.

Die einzelnen Substanzen, welche für jeden Patienten individuell zusammengestellt werden, haben jeweils unterschiedliche Wirkmechanismen (z. B. Hitze klärend, Schleim vertreibend, harmonisierend, kühlend, auffüllend, ...). Zusätzlich wirkt jede Substanz auf bestimmte Bereiche der Leitbahnen des Körpers und jede Substanz hat eine spezifische Wirkung.

 

Natürlich stellt sich die Frage, warum ich Chinesische Heilmittel verwende und nicht Heimische, von denen es ja auch zu Genüge gibt. Hildegard von Bingen hat z. B. viele Schriften über die heilende Kraft der hier wachsenden Pflanzen verfasst (z. B. Schafgarbe, Baldrian, Mutterkraut, Marienblatt,...). Leider existieren jedoch keine so tiefgreifenden, über Jahrtausende erarbeitete Rezepturen für die westlichen Heilpflanzen wie für die Chinesische Arzneitherapie, weshalb ich mich für die Chinesische Arzneitherapie entschieden habe ( und zusätzlich im Garten Arnika, Schafgarbe, Angelica sinensis, Beinwell und Co. anpflanze und zu Salben und Tees verarbeite).


Behandlungsbeispiele:

Akne

Migräne

Wechseljahrsbeschwerden

Menstruationsbeschwerden

Chronische Erschöpfung (z. B. nach Entbindung)

Allergien

Infektanfälligkeiten

Hauterkrankungen (z. B. Akne, Dermatitis)

Eingezwäntes Leber-Qi (Gereiztheit)

Chronische Durchfallerkrankungen

Schlafstörungen

u. v. m.